Ticketkauf
So kommst du an dein Ticket – auf Smartphone, Chipkarte oder Papier
Auf eigene Faust: schnell und einfach
Die bodo-App bietet dir eine große Auswahl an Tickets direkt auf dein Smartphone.
FAIRTIQ macht das Fahren mit den Öffis rund um den Bodensee so leicht wie nie zuvor. Du meldest dich mit einem Swipe zur Fahrt an und musst dir keine Gedanken machen, welches Ticket für dich das beste ist. Denn das erledigt die App für dich. Sie kennt – innerhalb des eingestellten Gebiets – die verfügbaren Tickets. Am Ende des Tages, wenn deine Fahrten zurückliegen, wählt die App anhand deiner zurückliegenden Fahrten, welches der günstigstmögliche Preis ist. Vielleicht lohnt sich ja eine besonders günstige Tageskarte? Das musst du mit FAIRTIQ nicht mehr im Voraus überlegen, sondern fährst einfach drauf los.
FAIRTIQ-Gebiete, die du auswählen kannst, sind zum Beispiel Baden-Württemberg (inklusive des bayerischen Teils von bodo), Vorarlberg und Liechtenstein sowie die gesamte Schweiz. Wenn du über die Grenzen hinweg fahren willst, musst du an der letzten Station vor der Grenze das Gebiet umschalten.
Ein Beispiel: Wenn du von Friedrichshafen nach Bregenz fährst, buchst du dich in Friedrichshafen auf dem Smartphone ein und erhältst damit einen gültigen Fahrschein. Beim Umsteigen in Lindau buchst du dich kurz aus, schaltest die FAIRTIQ-Region auf Vorarlberg um und buchst dich gleich wieder ein. Dann steigst du in den Zug nach Bregenz. Der Weg zum Fahrscheinautomaten oder der anderweitige Kauf eines weiteren Tickets, erledigen sich damit.
Weiteres Beispiel: In Friedrichshafen am Schiffsanleger kannst du die FAIRTIQ-Region Schweiz auswählen, dich einbuchen und mit der Fähre nach Romanshorn fahren – oder sogar noch weiter innerhalb der Schweiz.
bodo ist über das baden-württembergische System CiCoBW (steht für Check-in-Check-out Baden-Württemberg) mit Einzelfahrscheinen und Tageskarten für Einzelpersonen bei FAIRTIQ vertreten, einschließlich der günstigen Stadttarife. Aktionsangebote oder Spezialprodukte, etwa der 30-Prozent-Rabatt mit der eCard, sind allerdings nicht enthalten. Dennoch gibt es zehn Prozent Preisnachlass auf Einzelfahrscheine.
Mitreisende Personen kannst du in der FAIRTIQ-App ebenfalls hinzufügen. Derzeit werden allerdings noch keine Kinder- und Gruppentickets verkauft, sondern stets nur Fahrscheine für erwachsene Einzelpersonen.
Infos & Download
Wenn du mit FAIRTIQ fahren möchtest – ob nun im bodo-Gebiet, in Baden-Württemberg oder darüber hinaus – lädst du dir die App herunter, erstellst ein Nutzerkonto, hinterlegst für ein Zahlungsmittel (individuell für jede FAIRTIQ-Region) und kannst direkt losfahren.
CiCoBW ist ein E-Ticket-System des Landes Baden-Württemberg. Verschiedene Apps – es werden laufend mehr – greifen darauf zu und ermöglichen dir damit ein einfaches und günstiges Öffi-Fahren in ganz Baden-Württemberg. Teils sogar darüber hinaus, zum Beispiel im bayerischen Teil des bodo-Lands.
CiCoBW steht für „Check-in-Check-out Baden-Württemberg“. Du buchst dich per Smartphone bei Fahrtbeginn ein und danach wieder aus. Zum Ende eines jeden Tages schaut sich das System deine zurückliegenden Fahrten an und berechnet dir den günstigstmöglichen Preis für diesen Tag. An die Grenzen der Verkehrsverbünde und die verschiedenen Ticketangebote musst du damit nicht mehr denken.
Und: Einen attraktiven monatlichen Preisdeckel gibt es ebenfalls, damit du immer die Kosten im Griff hast.
Mit der eCard profitierst du von den günstigen bodo-Digitalpreisen auch wenn du kein Smartphone hast. Einfach die Chipkarte beim Ein- und Aussteigen an den Sensor im Bus oder am Bahnsteig halten – und der Rest passiert von selbst.
Abgerechnet wird monatlich im sogenannte Prepaid-Autoload-Verfahren. Das bedeutet: Dein eCard-Guthaben füllt sich automatisch wieder durch einen Einzug vom Bankkonto auf.
Und trotzdem: Mit der eCard hast du kein Abo und keinen Mindestumsatz. Somit also keine laufenden Kosten. Die einmaligen fünf Euro für die Chipkarte zum Einstieg hast du dank der 30 Prozent Rabatt auf jede Einzelfahrt schnell wieder hereingeholt.
Und: Es gibt einen Preisdeckel. Das bedeutet: Wenn du an einem Tag so viel fährst, dass sich eine Tageskarte lohnt, dann wird auch eine Tageskarte abgerechnet.
Für Kinder gibt es die eCard ebenfalls. Zwar ohne Preisvorteil (denn Kinder fahren immer günstig), aber ebenso bargeldlos und einfach wie bei der eCard für die Großen.
So funktioniert die eCard
Mit der eCard kannst du im ganzen bodo-Land die Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs nutzen – also im Bodenseekreis, im Landkreis Lindau und im Landkreis Ravensburg.
Aber da geht noch mehr: Wenn du über den See nach Konstanz möchtest, geht auch das mit der eCard. Sogar auf zweierlei Wegen:
- Mit dem Katamaran: An den Anlegestellen der Katamaran-Schiffe in Friedrichshafen und Konstanz findest du eCard-Sensoren, sodass du dich auch hier ein- und auschecken kannst.
- Mit dem Bus: Linienbusse, die zwischen Meersburg und Konstanz mit der Fähre übersetzen, kannst du ebenfalls von und nach Konstanz mit der eCard nutzen.
Es gibt nur einen Unterschied: Weil Konstanz außerhalb des bodo-Gebiets liegt, greift bei diesen Fahrten nicht der bodo-Tarif. Wenn du den Katamaran nimmst, erhältst du automatisch den günstigsten verfügbaren Preis berechnet. Und wenn du den Bus nimmst, fährst du zum Preis des regulären Einzelfahrscheins aus dem bwtarif. Einen Preisnachlass gibt es dabei nicht.
Keine laufenden Kosten
Einmal bestellt, verursacht die eCard keine laufenden Kosten: Keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz. Kosten entstehen wirklich nur dann, wenn man damit fährt – und das zum günstigen eCard-Fahrpreis. Wer kündigt, bekommt das gesamte vorhandene Guthaben wieder ausbezahlt.
Ausleihen an andere möglich
Wenn du deine eCard gerade mal nicht brauchst, kannst du sie jemandem ausleihen. Dann fährt Schwester, Bruder, Oma, Opa, Freundin, Freund – oder wer auch immer – zwar auf deine Kosten, aber genauso einfach und günstig wie sonst du selbst. Über den Kostenausgleich werdet ihr euch sicher einig 😉
eCards mit Zusatznutzen
Mit der eCard hat bodo das gelegentliche Fahren mit Bus und Bahn so simpel und bequem gemacht, dass auch andere aufgesprungen sind und die eCard in ihre eigenen Angebote integriert haben:
- Die „Grüne Karte“ des Stadtwerks am See mit ihren vielen Vorteilen in Friedrichshafen und Überlingen ist ebenso wie die eCard zum Fahren mit Bus, Bahn und Katamaran einsetzbar. So profitierst du von allen Services und Vergünstigungen mit nur einer Karte.
- Die „ECHT BODENSEE CARD HOME“ ist ein schönes Angebot für Einheimische, die gerne touristische Attraktionen besuchen. Sie funktioniert ebenfalls wie die bodo-eCard in Bus und Bahn. So bekommst du nicht nur den Eintritt günstiger, sondern auch die An- und Abreise.
eCard und eCard Pro – Was ist der Unterschied?
Hast du dich schonmal gefragt, was der Unterschied zwischen der gelben eCard und der blauen eCard Pro ist? Das ist schnell erklärt:
- Die eCard (ohne weiteren Namenszusatz) ist dafür gemacht, deine Fahrtstrecke vom Start bis zum Ziel zu erfassen. Deshalb musst du vor der Fahrt mit dem Zug, beziehungsweise beim Einstieg in den Bus, einchecken. Und danach, beziehungsweise beim Ausstieg, musst du wieder auschecken. Nur so kann bodo erkennen, wie weit du gefahren bist und dir den richtigen Preis berechnen.
- Die eCard Pro bekommst du, wenn du ein Aboticket auf Chipkarte bestellst. Das kann zum Beispiel das Deutschlandticket sein oder irgendein anderes Aboticket. Dein Produkt ist dann auf der eCard Pro gespeichert und kann bei einer Fahrscheinkontrolle elektronisch ausgelesen werden. Im Bus zum Beispiel legst du die Karte nur beim Einstieg kurz auf das Terminal, um dein gültiges Ticket vorzuzeigen. Beim Ausstieg musst du nichts weiter tun. Auch bei der Bahnfahrt ist kein Check-in oder Check-out notwendig. Es genügt, wenn du die eCard Pro bei der Kontrolle vorzeigst, eventuell zusammen mit einem Ausweisdokument. Ein Guthabenkonto für die Bezahlung gibt es bei der eCard Pro nicht. Du zahlst einfach nur den monatlichen Preis für dein Abo per Bankeinzug.
Alles – aber auch wirklich alles – zur eCard findest du hier:
An allen Bahnstationen im bodo-Land findest du Fahrscheinautomaten. Dort bekommst du dein Ticket klassisch auf Papier. Bezahlen kannst du mit Scheinen und Münzen oder bargeldlos.
Von Mensch zu Mensch: persönlich und direkt
Tickets für deine spontane Fahrt bekommst du auch direkt beim Einstieg in den Bus. Auf jeden Fall mit Bargeld, vielfach aber auch bargeldlos mit Bankkarte oder Kreditkarte. Bitte beachte aber, dass es beim Fahrpersonal nicht das gesamte bodo-Sortiment gibt und dass eine ausführliche Beratung hier nicht möglich ist – es soll ja keine Verspätung entstehen.
Alles zum Fahrscheinkauf in den Tarifbestimmungen
Wichtig ebenso: Wenn du mit dem Zug fährst, musst du immer bereits beim Einstieg ein Ticket haben. Im Zug gibt es keinen Verkauf. Ausgenommen davon sind nur die Freizeitzüge auf der Räuberbahn und der Moorbahn, in denen du auch Tickets mit Bargeld bekommst.
Bei verschiedenen Anlaufstellen bekommst du bodo-Tickets im persönlichen Verkauf. An den größeren Bahnhöfen gibt es die bwegt-Fahrgastcenter und DB-Reisezentren. Außerdem gibt es einige kommunal oder privat betriebene Verkaufsstellen. Details findest du auf unserer Übersicht der Kontaktstellen. Wenn du genau wissen möchtest, welche Tickets du jeweils vor Ort bekommst, frag bitte direkt dort an.
Wusstest du? – An den Bahnhöfen in Bad Waldsee, Leutkirch und Wangen kannst du auch ein Videogespräch starten, um dich persönlich beraten zu lassen und dein Ticket zu kaufen.
Daneben gibt es an einigen Stationen auch DB-Videoreisezentren, darunter Lindau-Reutin.
Alles, was mit deinem bestehenden Aboticket – zum Beispiel Deutschlandticket – zu tun hat, regelt die für dich zuständige Abo-Ausgabestelle. Diese ist dein Vertragspartner. Die Kontaktdaten kannst du deinen Vertragsunterlagen entnehmen. Alle Abo-Center, die im bodo-Verbund Kunden betreuen, findest du zudem in der Übersicht der Kontaktstellen. Bitte beachte: Die meisten Abo-Ausgabestellen kannst du nicht vor Ort besuchen, aber du erreichst das Servicepersonal per E-Mail oder Telefon.
Tarifzonen, Preistabellen, Stadttarife
Du möchtest dich vor dem Ticketkauf noch über Tarifzonen und Preistabellen sowie über die speziellen Stadttarife im bodo-Land informieren? Dann bitte hier entlang:
bodo-Expertenwissen: Warum ist das so?
Vertrieb ist vielfältig
Viele fragen uns: Warum gibt es im bodo-Verbund nicht einfach überall dieselben Automaten, dieselben Verkaufsstellen und ein zentrales Abo-Center?
Das hat mit der Geschichte und Struktur unseres Verkehrsverbunds zu tun. Bei der Gründung im Jahr 2004 haben die Gesellschafter zwar entschieden, einen gemeinsamen Tarif für Bus und Bahn in der Region zu schaffen, allerdings wurde der Vertrieb dieses Tarifs, also der bodo-Tickets, nicht in die Hände des Verbunds gelegt. Dabei ist es bis heute geblieben. Mit einer Ausnahme: Der digitale Vertrieb, also der Ticketkauf mit eCard und bodo-App, liegt in Händen des Verbunds. In diesen Fällen ist also die Verbundgesellschaft der Vertragspartner der Fahrgäste. Andernfalls sind es die jeweiligen Vertriebsstellen mit ihrem individuellen Sortiment und Erscheinungsbild.